SENEGAL-ENVIRONNEMENT / Saint-Louis: IOM wird 100 Jugendliche in Aktivitäten ausbilden, die mit der Erhaltung der Umwelt zusammenhängen (Missionschefin)
Die Internationale Organisation für Migration (IOM) wird 100 junge Menschen aus der Stadt Saint-Louis auswählen, um ihnen eine Ausbildung in verschiedenen Bereichen zu ermöglichen, die für die Bekämpfung der Umweltzerstörung und des Klimawandels relevant sind, wie Valérie Falaschi, Missionschefin dieser zwischenstaatlichen Organisation, mitteilte.
Dies gab sie am Montag in Saint-Louis am Rande der Zeremonie zum offiziellen Start der zweiten Phase eines intraregionalen Projekts zur Arbeitsmigration bekannt.
Die erste Phase des Projekts wird in Gambia, Guinea-Bissau und Guinea umgesetzt, während der Senegal für die zweite Phase vorgesehen ist.
In diesem Rahmen, so Frau Falaschi, wird der technische Ausschuss des Projekts 100 Jugendliche aus Saint-Louis auswählen, um sie in verschiedenen Bereichen des Kampfes gegen den Klimawandel auszubilden, wie Agrarökologie, Fischzucht und Agroforstwirtschaft, Aktivitäten, die in Saint-Louis anstehen.
Das Projekt zielt insbesondere auf zurückkehrende Migranten ab und wird von der Begleitung durch Akademiker profitieren, die Studien in diesem Bereich entwickelt haben, so die IOM-Beauftragte, die daran erinnert, dass Saint-Louis auch ein Ausgangsgebiet ist.
Zwanzig Unternehmen werden ausgewählt, um Kredite und Ausrüstung zu erhalten, damit sie Aktivitäten zur Bekämpfung der Umweltzerstörung entwickeln können, sagte sie.
"Dieses Projekt ist sehr wichtig, nicht nur für die Regierung, sondern auch für die IOM und die Partner", da es "darauf abzielt, den Klimawandel mit der Mobilität des Landes in Verbindung zu bringen", sagte die Resident Representative der IOM.
Aissatou Diouf Niang, technische Beraterin im Ministerium für Senegalesen im Ausland, begrüßte den Start dieses Projekts, dessen Interesse für den Staat die starke Präsenz seiner Vertreter rechtfertige, wie sie sagte.
Sie nannte die Anwesenheit der Verantwortlichen des Wasser- und Forstamts und des Umweltministeriums als Beweis dafür, dass dieses Projekt in enger Zusammenarbeit mit der Regierung durchgeführt werde.
Zur Wahl von Saint-Louis als Standort für dieses Projekt erinnert sie daran, dass "die 300 Jahre alte Stadt ein Ausgangsgebiet ist und eine Besonderheit in Bezug auf diese irreguläre Migration hat".
Außerdem sei "die Rückkehr von Migranten oft mit Problemen der Integration durch einkommensschaffende Maßnahmen konfrontiert".
Sie weist darauf hin, dass "die anderen Regionen in Zukunft davon profitieren könnten".
Quelle: aps.sn/


