Benin/Berufsausbildung: Awaou BACO mobilisiert die Leiter der CFPA, um den Schuljahresbeginn 2026–2027 erfolgreich zu gestalten
Wenige Wochen vor Beginn des neuen Ausbildungsjahres möchte die Ministerin für kleine und mittlere Unternehmen und Beschäftigungsförderung, zuständig für die berufliche Bildung, den Berufsbildungs- und Ausbildungszentren (#CFPA) neue Impulse verleihen. Die Leiter der Zentren, die auf Initiative einer Ministerin zum ersten Mal zusammengekommen waren, tauschten sich über ihre Schwierigkeiten aus und schlugen Lösungen vor, um mehr junge Menschen für die Berufe zu begeistern. Mehrere Neuerungen dürften bereits zum nächsten Ausbildungsbeginn sichtbar werden.
Am 4. August 2026 fand im Sitzungssaal des Ministeriums für kleine und mittlere Unternehmen und Beschäftigungsförderung ein Treffen statt, das einen Wendepunkt in der Steuerung der beruflichen Bildung darstellen soll. Unter der Leitung von Frau #AwaouBACO, Ministerin für kleine und mittlere Unternehmen und Beschäftigungsförderung, zuständig für die berufliche Bildung, tauschten sich die Leiter der Berufsbildungs- und Lehrlingsausbildungszentren (CFPA), die Fachreferenten des Ministeriums sowie der #FODEFCA direkt über die Zukunft dieser Einrichtungen und die Voraussetzungen für einen erfolgreichen Start des Ausbildungsjahres 2026–2027 ausgetauscht.
Eine Besonderheit zeichnete dieses Treffen aus: Für mehrere Teilnehmer war es das erste Mal, dass eine Ministerin sie direkt zusammenbrachte, um sich ihre Realitäten, ihre Schwierigkeiten und ihre Vorschläge anzuhören. Ein Vorgehen, das den von Frau Awaou BACO bekundeten Willen, die ministerielle Steuerung näher an die Praxis heranzuführen, besonders deutlich macht.
Den Erfahrungen vor Ort Gehör schenken, um zu handeln
Im Rahmen des Austauschs wurden mehrere Herausforderungen thematisiert, mit denen die CFPA nach wie vor zu kämpfen haben. Unzureichende Infrastruktur, insbesondere in Gebieten mit hohem Produktionspotenzial, der Mangel an moderner Ausstattung sowie bestimmte Schwierigkeiten im Zusammenhang mit dem Verwaltungspersonal und den Ausbildern stellen Hindernisse für den Zugang zu einer qualitativ hochwertigen Ausbildung und für die Beschäftigungsfähigkeit junger Menschen dar. Das Treffen war jedoch nicht als reine Bestandsaufnahme gedacht.
Sie diente vor allem dazu, von der Bestandsaufnahme zum Handeln überzugehen, indem ein Fahrplan geprüft und nach konkreten Lösungen im Hinblick auf den für den 28. September 2026 geplanten Schulbeginn gesucht wurde. Der festgelegte Zeitplan sieht insbesondere eine Bestandsaufnahme des Personals und der technischen Einrichtungen, die Ermittlung des Bedarfs an Ausbildern und Ausrüstung, die Erstellung des nationalen Lehrplans, die Stärkung der Kompetenzen der Ausbilder sowie eine Kommunikations- und Orientierungskampagne vor, um zukünftige Auszubildende zu gewinnen.
Über administrative und materielle Fragen hinaus erscheint eine weitere Herausforderung als entscheidend: bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen das Interesse an einer beruflichen Ausbildung zu wecken.
Das Angebot ist vorhanden. Die CFPA bieten bereits eine Vielzahl von Berufen an, die vom #Stahlbau über die #Kfz-Mechanik bis hin zur Elektrotechnik, der #Tischlerei, Landwirtschaft, Lebensmittelindustrie, Solarenergie, Informatik, #Gastronomie, #Schneiderei bis hin zur #Lederverarbeitung.
Die Herausforderung besteht nun darin, dieses Angebot besser bekannt zu machen, die Berufschancen aufzuzeigen und Vorurteile abzubauen, die junge Menschen manchmal noch immer von technischen und handwerklichen Berufen fernhalten. Vor diesem Hintergrund wurden im Anschluss an die Gespräche mehrere Strategien zur Information, Sensibilisierung und Berufsorientierung festgelegt, mit dem Ziel, verstärkt auf Jugendliche, junge Menschen und ihre Familien zuzugehen, um ihnen die von den CFPA angebotenen Möglichkeiten und die damit verbundenen beruflichen Perspektiven vorzustellen.
Berufe bekannt machen, Vorstellungen ändern
Das Treffen bot zudem Gelegenheit, mehrere Innovationen hervorzubringen, die darauf abzielen, die CFPA stärker an der Vision der Regierung und den Zielen des #MPMEPE auszurichten. Die Herausforderung besteht darin, die Zentren so weiterzuentwickeln, dass sie den Bedürfnissen der Regionen, den Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt und den Zukunftsbranchen noch besser gerecht werden. Diese Ausrichtung erfordert eine bessere Verknüpfung zwischen Ausbildung, Kompetenzen, den Bedürfnissen der Unternehmen, der beruflichen Eingliederung und der lokalen Wirtschaftsentwicklung.
Das Schuljahr 2026–2027 soll somit ein erster Indikator für diese neue Dynamik sein. Das Programm sieht zudem vor, dass ab dem 12. Oktober 2026 Daten zu Teilnehmerzahlen, Anwesenheitsquoten und aufgetretenen Schwierigkeiten übermittelt werden, gefolgt von einer Nachbetreuungsmission nach Schulbeginn und Korrekturmaßnahmen. Mit diesem Treffen möchte Frau Awaou BACO die berufliche Bildung in einen größeren Zusammenhang einbetten: ausbilden, qualifizieren, integrieren und Chancen schaffen. Für die Ministerin besteht die Herausforderung daher in zweierlei Hinsicht: die Ausbildungsbedingungen zu verbessern und die Wahrnehmung beruflicher Tätigkeiten zu verändern.
Quelle: Mpmepe


