Frankreich/Von Saint-Pierre-et-Miquelon bis Clisson: Zwölf Jugendliche lernen das Leben auf dem Festland kennen, indem sie auf einer Baustelle mithelfen

Veröffentlicht am 18/08/2026 | La rédaction

Frankreich

Zwölf Jugendliche aus Saint-Pierre-et-Miquelon verbrachten zwei Wochen in Clisson und nahmen im Rahmen einer Partnerschaft zwischen den beiden Vereinen an Arbeitseinsätzen mit Animaje teil.

Eine Partnerschaft, das steht fest. Vor allem aber Freundschaft und eine enge Verbindung zwischen Animaje und dem Verein AJEP 975 (Jeunesse Éducation populaire) aus Saint-Pierre-et-Miquelon. Vor einigen Jahren ließ sich Frédéric Guillaume, der aus diesem Gebiet stammt, in Clisson nieder und wurde von Animaje als Betreuer eingestellt.

Seitdem haben sich solide Beziehungen zwischen den beiden Vereinen entwickelt. In den letzten Jahren wurden zwei Jugendbetreuer aus Saint-Pierre von Animaje ausgebildet. Im Jahr 2023 reisten der Leiter des Vereins aus Clisson, Yannick Chanson, und Frédéric Guillaume auf den Archipel, um eine Jugendpolitik auszuarbeiten, die sich am Modell von Clisson orientiert. Dies führte zur Gründung des Vereins AJEP 975 vor Ort.

In diesem Jahr nahmen zwölf Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren aus Saint-Pierre-et-Miquelon an einem zweiwöchigen Aufenthalt teil. Ein garantierter Tapetenwechsel für diese Jugendlichen, die von einem Archipel stammen, auf dem nur 6.000 Einwohner leben.

In der ersten Woche halfen sie bei den „Smileys“-Bauprojekten an der Sèvre mit, insbesondere bei der Reinigung der Waschküche nach den Bauarbeiten und bei Arbeiten auf dem Gelände der Haute-Grange. Die zweite Woche fand in Perpignan statt.

Eintauchen in Clisson

Die Jugendlichen aus Saint-Pierre wurden von Audrey Hacala und Arnaud Revert begleitet, den beiden von Animaje ausgebildeten Betreuern. In Clisson wurden sie in Zelten in einem Lager hinter der Jacques-Prévert-Schule untergebracht.

„Auf unserem abgelegenen Archipel möchten wir natürlich gerne sehen und entdecken, was im Mutterland so los ist. Bei uns gibt es keine öffentlichen Verkehrsmittel, und wir sind zum Beispiel neugierig darauf, Züge zu sehen, aber auch Einkaufszentren und die sehr alten Denkmäler oder historischen Stätten, die es bei uns nicht gibt. Außerdem freuen wir uns darauf, andere Jugendliche kennenzulernen und zu sehen, wie ihr Alltag aussieht“, erklären Clélia, Chloé und Marie-Lou aus der Gruppe aus Saint-Pierre-et-Miquelon.

Quelle: https://actu.fr/pays-de-la-loire/


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