Togo/PRIMA-Projekt: Ein weiterer Meilenstein zur Erleichterung des grenzüberschreitenden Agrarhandels zwischen Togo und Benin

Veröffentlicht am 13/07/2026 | La rédaction

Togo

Togo und Benin setzen ihre Bemühungen fort, den Handel auf den wichtigsten grenzüberschreitenden Korridoren zu vereinfachen. Anfang dieses Monats haben die Korridor-Koordinierungsgremien (CCC) eine Bestandsaufnahme der Fortschritte des Regionalprogramms zur Integration der Agrarmärkte (PRIMA) vorgenommen, das vom Internationalen Fonds für landwirtschaftliche Entwicklung (IFAD) unterstützt wird und dessen zentrales Ziel darin besteht, den Agrarhandel zwischen den beiden Ländern um 30 % zu steigern.

Handelshemmnisse beseitigen

Die Treffen fanden nacheinander in Djougou, Dassa-Zoumé (Benin) und Atakpamé statt. An ihnen nahmen Erzeuger, Händler, Transportunternehmen, Kontrollbehörden, Sicherheitskräfte, Verwaltungsbehörden, Erzeugerorganisationen und Vertreter der Regionalagentur für Landwirtschaft und Ernährung (ARAA) teil.

Die Teilnehmer bewerteten die in den verschiedenen Korridoren durchgeführten Maßnahmen, insbesondere die Überwachung der Handelsströme, Maßnahmen zur Gewährleistung eines reibungslosen Straßenverkehrs sowie Sensibilisierungskampagnen zu den Regeln des innergemeinschaftlichen Handels.

Diese Akteure ermittelten zudem die wichtigsten Engpässe, die einen reibungslosen Verkehr von landwirtschaftlichen, agroforstwirtschaftlichen, weidewirtschaftlichen und fischereilichen Erzeugnissen zwischen den beiden Ländern behindern.

Bei der Eröffnung des Treffens in Atakpamé forderte der Regionaldirektor für Landwirtschaft der Region Plateaux Est, Kokouvi Kounoutchi, die Teilnehmer auf, konkrete Lösungen zu finden, um „die Engpässe, die den Handel zwischen den beiden Ländern lähmen, endgültig zu beseitigen “.

Ein Programm im Dienste der regionalen Integration

Das auf sechs Jahre angelegte PRIMA-Programm wird gemeinsam von den Regierungen Togos und Benins umgesetzt, wobei die regionale Koordination durch die ARAA der ECOWAS gewährleistet wird. Das Programm verbindet Handelserleichterungen, den Ausbau der ländlichen Infrastruktur, landwirtschaftliches Unternehmertum und den öffentlich-privaten Dialog.

Über die Koordinierungstreffen hinaus laufen derzeit mehrere Investitionsvorhaben, darunter die Errichtung neuer geplanter landwirtschaftlicher Entwicklungszonen (ZAAP), den Bau von Lagerinfrastrukturen, die Sanierung von Landstraßen und den Ausbau von Agrarmärkten, um Logistikkosten und Nachernteverluste zu reduzieren.

Quelle: www.togofirst.com/


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