Belgien/Anderlecht genehmigt einen Plan für 340 Parkplätze in Bon Air

Veröffentlicht am 03/07/2026 | La rédaction

Belgien

Der Gemeinderat von Anderlecht hat in seiner Sitzung vom 30. Juni einen neuen Parkraumplan für das Viertel Bon Air verabschiedet, wie die Gemeinde am Freitag mitteilte. Diese Maßnahme zielt darauf ab, einer Situation ein Ende zu setzen, die seit mehreren Monaten aufgrund des Mangels an legalen Parkplätzen und des wilden Parkens im Viertel als problematisch gilt.

Die Gemeinde erinnert daran, dass der Gemeinderat im April 2025 die von parking.brussels durchgeführten Parkkontrollen in diesem Viertel ausgesetzt hatte, da es in vielen Fällen zu Verstößen gekommen war. Parallel dazu prüfte die Abteilung für Mobilität die Möglichkeit, den Bon Air in eine Begegnungszone umzuwandeln, um eine nachhaltige Lösung zu finden. Anschließend wurden den Anwohnern im Rahmen einer einmonatigen Konsultation zwei Szenarien vorgelegt. Die sogenannte„maximalistische“ Variante erhielt die Mehrheit der Stimmen. Sie sieht die Schaffung von etwa 340 Parkplätzen vor.

Das Projekt könnte auf Wunsch des Siamu und der Polizei noch angepasst werden, die bereits im Januar 2025 eine positive Stellungnahme zur Einrichtung der Begegnungszone abgegeben hatten, bevor die Umsetzung durch das Bauamt für 2027 vorgesehen ist.

Laut der Beigeordneten für Mobilität und Bürgerbeteiligung, Halina Benmrah (MR), wird dieser Plan den Anwohnern ermöglichen,„völlig legal und sicher“ zu parken, und wieder eine Gleichbehandlung mit dem Rest der Gemeinde herstellen, wo Parkkontrollen durchgeführt werden. Bürgermeister Fabrice Cumps (PS) ist der Ansicht, dass die Umwandlung des Viertels in eine Begegnungszone eine Lösung für eine Situation darstellt, die„unhaltbar“ geworden ist, und es ermöglichen soll, die Bedürfnisse von Anwohnern, Fußgängern und Autofahrern in Einklang zu bringen. Der Beigeordnete für öffentliche Arbeiten, Julien Milquet (Les Engagés), erklärt, dass die kommunalen Dienststellen die Umgestaltungsmaßnahmen gemäß ihrem Zeitplan im Jahr 2027 umsetzen werden.

Quelle: www.rtbf.be/article/


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