Senegal/Tivaouane: Ein Verein stellt ein nationales Programm zur Bewältigung gesundheitlicher Herausforderungen vor.
Der Verein "Zillalou Ahlou Souffa" (Arabisch für "Schutz für die Bedürftigen") stellte ein nationales Gesundheitsprogramm vor, das den Zugang zur Gesundheitsversorgung für die schwächsten Bevölkerungsgruppen verbessern soll. Diese Initiative will die Organisation in allen 14 Regionen Senegals umsetzen.
Die Gesundheit, ein "wesentlicher Pfeiler" des Wohlbefindens, "ist nicht nur die Abwesenheit von Krankheit, sondern die Möglichkeit, ein erfülltes Leben zu führen, zu arbeiten, zu lernen und zu hoffen".rer", betonte Serigne Alioune Ba, Generalsekretär von "Zillalou Ahlou Souffa", bei der Präsentationszeremonie des Programms am Donnerstag in Tivaouane.
Seiner Meinung nach steht der Senegal vor "großen gesundheitlichen Herausforderungen, die aber dank einer kollektiven Mobilisierung überwindbar sind".Er sprach von Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Herzinfarkt und Schlaganfall), Bluthochdruck, Diabetes und hohem Cholesterinspiegel.
Serigne Alioune Ba nannte auch den Grauen Star, die häufigste Ursache für vermeidbare Blindheit, insbesondere in ländlichen Gebieten, sowie den chronischen Mangel an Blutprodukten.
Krebserkrankungen bei Frauen, insbesondere Gebärmutterhals- und Brustkrebs, Anämie bei schwangeren Frauen, Unterernährung und Infektionskrankheiten bei Kindern bleiben ebenfalls vorrangige Herausforderungen, so Serigne Alioune Ba, der im Übrigen Chefarzt der Gesundheitsstruktur der Zawiyya El Hadji Malick Sy in Tivaouane ist.
Angesichts dieser Situation plant die Vereinigung, die hauptsächlich aus Ärzten besteht, eine Reihe von bürgernahen medizinischen Sprechstunden, die von Fachärzten durchgeführt werden.cialisten (Kardiologen, Diabetologen, Gynäkologen, Allgemeinmediziner und Hebammen) zur Früherkennung und Nachsorge der am weitesten verbreiteten Pathologien.
Das Programm beabsichtigt auch, ländliche und eingeschlossene Gebiete wie die Casamance, den Osten, Norden und die Mitte des Landes in den Genuss einer kostenlosen Kataraktoperation kommen zu lassen.
Die Struktur will regelmäßige Blutspendekampagnen durchführen, um die nationale Transfusionssicherheit zu erhöhen.
Im Bereich der Müttergesundheit sollen Eisenpräparate verabreicht und Ultraschalluntersuchungen für schwangere Frauen angeboten werden, um Anämie zu verhindern und Komplikationen frühzeitig zu erkennen.
Der Verein "Zillalou Ahlou Souffa" plant gleichzeitig, kostenlose Vorsorgeuntersuchungen auf Frauenkrebs durchzuführen, die von soziokulturell angepassten Aufklärungsmaßnahmen begleitet werden.
Für Kinder unter 10 Jahren plant die Organisation Entstörungskampagnen, eine Verstärkung der Maßnahmen zur Bekämpfung von Unterernährung, Sichelzellenanämie und Infektionskrankheiten.
Laut Abdourahmane Guissé, Vizepräsident und Sprecher von "Zillalou Ahlou Souffa", betonte die Vereinigung, dass die Mobilisierung der Gemeinschaft und die Unterstützung der Behörden notwendig seien.
Er appellierte an die Gebietskörperschaften, Gemeindeführer und Gesundheitsfachkräfte, der Bevölkerung bürgernahe Gesundheitsdienste zu bieten, insbesondere durch den Einsatz mobiler Kliniken und eine bessere Verteilung der Fachrichtungen über das ganze Land.
Guissé erklärte, dass das vorgestellte Jahresprogramm vor allem darauf abzielt, die nationale Solidarität zu stärken und konkrete und angemessene Antworten auf die Bedürfnisse der am stärksten benachteiligten Bevölkerungsgruppen zu geben.
Es geht darum, Leben zu retten, vermeidbares Leid zu verhindern und Chancengleichheit im Gesundheitsbereich zu gewährleisten, indem auf nationaler Ebene gemeinsam und bürgerschaftlich gehandelt wird.
Quelle: aps.sn/


