Togo/biometrische Identifizierung: Die Massenregistrierung wird in Zio bis zum 18. Februar fortgesetzt.
In Togo wird die nationale Kampagne zur biometrischen Identifizierung in der Präfektur Zio fortgesetzt, wo die Massenregistrierung am 19. Januar begonnen hat. In dieser an den Großraum Lomé angrenzenden Ortschaft wird sich die Operation nach Angaben der Behörden bis zum 18. Februar erstrecken.
In den Registrierungszentren in Tsévié und den umliegenden Ortschaften herrscht ein reger Andrang. Die eingesetzten Teams verfügen über biometrische Kits und gewährleisten eine tägliche Abdeckung, an der alle Bevölkerungsgruppen teilnehmen. Im Vorfeld des Starts war ein Workshop über Mechanismen zum Umgang mit Beschwerden organisiert worden, um die Transparenz und das Vertrauen in den Prozess zu stärken.
Die Operation wird von der Nationalen Identifikationsagentur (ANID) durchgeführt, die dem Ministerium für die Effizienz des öffentlichen Dienstes und die digitale Transformation untersteht, und zielt darauf ab, jedem Einwohner eine einheitliche Identifikationsnummer (NIU) zuzuteilen.
Wie die Behörden betonen, geht es dabei nicht nur um die Ausstellung einer Karte und einer Nummer. Die SIN soll letztendlich den Zugang zu verschiedenen identitätsbezogenen Dienstleistungen ermöglichen, darunter zahlreiche öffentliche und soziale Dienste wie Gesundheit, Sozialversicherung oder Finanzdienstleistungen.
Darüber hinaus wird die Kampagne die Einrichtung einer zentralen nationalen Datenbank ermöglichen, um die Planung der öffentlichen Politik und die Steuerung der Dienstleistungen zu verbessern.
Die landesweite Kampagne wird im Rahmen des Projekts "Einheitliche Identifikation für regionale Integration und Inklusion in Westafrika" (WURI-Togo) durchgeführt, das von der Weltbank mit 72 Millionen US-Dollar finanziert wird. Das Projekt ist vor dem Hintergrund zu sehen, dass weniger als 15% der Togolesen über einen offiziellen Personalausweis verfügen.
Quelle: www.togofirst.com/


