Burkina Faso/COP 29: Die Herausforderungen der Teilnahme Burkinas an diesem Ereignis werden den Akteuren im mittleren Westen erläutert.

Veröffentlicht am 03/04/2025 | La rédaction

Burkina Faso

Koudougou, 28. März 2025 - Im Konferenzsaal des Regionalrats Centre-Ouest fand am Freitag, den 28. März 2025, ein Workshop zur Darstellung der Schlussfolgerungen der COP 29 statt, der vom burkinischen Roten Kreuz in Zusammenarbeit mit dem Ständigen Sekretariat des Nationalrats für nachhaltige Entwicklung (SP/CNDD) organisiert wurde. Ziel der Veranstaltung war es, die Beschlüsse dieser internationalen Klimakonferenz und ihre Auswirkungen auf Burkina Faso zu erläutern.

An dem Workshop nahmen der Präsident des Provinzkomitees des Roten Kreuzes von Boulkiemdé, die Vertreterin der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften (IFRC) und die Vertreterin der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften (IFRC) teil.ration Internationale der Rotkreuzgesellschaften (IFRC) und der Vertreter des Ständigen Sekretärs des Nationalen Rates für nachhaltige Entwicklung (CNDD). Im Anschluss an ihre Reden fand ein reger Austausch zwischen den Teilnehmern aus den verschiedenen beteiligten Strukturen statt.

Die Errungenschaften der COP 29 für Burkina.

Die Konferenz in Baku verzeichnete mehrere bedeutende Fortschritte. Dazu gehört, dass die Verpflichtung der Industrieländer, ihre finanzielle Unterstützung für gefährdete Nationen zu erhöhen, nun die symbolische Schwelle von 100 Milliarden US-Dollar jährlich überschreitet. Ein weiterer wichtiger Fortschritt war die Klärung der Regeln für den Kohlenstoffmarkt im Rahmen von Artikel 6 des Pariser Abkommens, was für Burkina Faso interessante Möglichkeiten für Kohlenstoffausgleichsprojekte eröffnet.

Der auf der COP 27 eingerichtete Loss and Damage Fund sollte endlich seine Arbeit aufnehmen. Dieser Mechanismus ist für afrikanische Länder wie Burkina wichtig, die die Auswirkungen des Klimawandels mit immer häufigeren Dürre- und Überschwemmungsphänomenen besonders stark zu spüren bekommen.

Konkrete Auswirkungen für den mittleren Westen

Die in Baku gefassten Beschlüsse werden direkte Auswirkungen auf die Region Zentralwesten haben. Die Teilnehmer legten besonderen Wert auf Projekte zum Bau von Dämmen und Bewässerungssystemen, um wiederkehrenden Dürren zu begegnen. Auch Wiederaufforstungsprogramme, die für die Bekämpfung der fortschreitenden Wüstenbildung von entscheidender Bedeutung sind, könnten von den neuen Klimafinanzierungen profitieren.

Die Frage des Zugangs zu internationalen Klimafonds war Gegenstand lebhafter Debatten. Lokale Akteure betonten die Notwendigkeit, die Verfahren zu vereinfachen, damit Kommunen und zivilgesellschaftliche Organisationen leichter in den Genuss dieser Mittel kommen können.

Bereits jetzt die COP 30 vorbereiten

Der Workshop diente auch als Rahmen für die Vorbereitung der Teilnahme Burkina Fasos an der nächsten Klimakonferenz, die für 2025 in Belém, Brasilien, geplant ist. Die Organisatoren betonten die Bedeutung einer frühzeitigen und konzertierten Mobilisierung aller Akteure, um die nationalen Prioritäten wirksam zu tragen.
Die Qualität des Austauschs und die Relevanz der Beiträge wurden sowohl von den Teilnehmern als auch von den Organisatoren gelobt. Nun gilt es, diese Diskussionen in konkrete Maßnahmen umzusetzen, um die Widerstandsfähigkeit der Bevölkerung im westlichen Zentrum angesichts der klimatischen Herausforderungen zu stärken.

Das burkinische Rote Kreuz bekräftigte sein Engagement, diesen Prozess in Zusammenarbeit mit allen technischen und finanziellen Partnern zu begleiten. Der Workshop endete mit einer Note der Hoffnung und der gemeinsamen Überzeugung, dass die Entscheidungen der COP 29 einen Wendepunkt im Kampf gegen die Auswirkungen des Klimawandels in Burkina Faso darstellen könnten.

Quelle: lefaso.net/


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