Togo beschleunigt seinen Übergang zu einer grünen und integrativen Entwicklung

Veröffentlicht am 22/03/2025 | La rédaction

Togo

Togo setzt seinen Übergang zu einer nachhaltigen Entwicklung, die sich auf Klimaresistenz und soziale Inklusion konzentriert, entschlossen fort.

Togo setzt seinen Übergang zu einer nachhaltigen Entwicklung, die sich auf Klimaresistenz und soziale Inklusion konzentriert, entschlossen fort.

Im Rahmen dieser Dynamik wurden Ende Februar zwei Großprojekte offiziell eingeleitet.

Die von der südkoreanischen Regierung mit 5,7 Millionen US-Dollar (über 3 Milliarden CFA-Francs) finanzierten Programme sind Teil einer strategischen Zusammenarbeit zwischen dem togoischen Staat und dem Global Green Growth Institute (GGGI).

Diese Initiativen zielen darauf ab, die Widerstandsfähigkeit der Bevölkerung gegenüber dem Klimawandel zu stärken und die sozioökonomischen Bedingungen in ländlichen Gebieten zu verbessern. Sie sind Teil einer umfassenderen Politik, die Togo als wichtigen Akteur des ökologischen Wandels in Westafrika positioniert.

Das erste Projekt mit einem Budget von 3,5 Millionen US-Dollar zielt auf die Verbesserung der ländlichen Infrastruktur und die Förderung einer umweltfreundlichen Wirtschaft ab. Es wird umgesetzt durch:

  • Die Installation von Nachernte-Lösungen und Solarmodulen, um landwirtschaftliche Produkte zu verarbeiten, Verluste zu minimieren und die Wertschöpfung der lokalen Produktion zu maximieren.
  • Die Einrichtung von ökologischer Infrastruktur und Trinkwasseranlagen zur Verbesserung des Lebensumfelds der Bevölkerung.
  • Die Ausbildung von Jugendlichen und Frauen in der Führung von grünen Unternehmen, wodurch ihnen neue wirtschaftliche Möglichkeiten eröffnet werden und gleichzeitig ihre Rolle bei der Erhaltung der natürlichen Ressourcen gestärkt wird.

Das zweite Projekt mit dem Titel "Stärkung der Widerstandsfähigkeit der Bevölkerung gegenüber dem Klimawandel durch eine nachhaltige Bewirtschaftung der Waldressourcen" wird mit 2,2 Millionen US-Dollar (knapp 1,5 Milliarden CFA-Francs) finanziert. Es beruht auf mehreren strategischen Säulen:

  • Die nachhaltige Bewirtschaftung der Karité-Parks, indem die lokale Regierungsführung verbessert und die Nutzung dieser für die ländliche Wirtschaft wertvollen Ressource optimiert wird.
  • Die Wiederaufforstung mit hochwertigen Karité-Pflanzen, die den Produzenten eine höhere Rentabilität garantiert und zur Bekämpfung der Entwaldung beiträgt.
  • Die Einbindung von Frauen- und Jugendkooperativen in die Wertschöpfungskette, um ihre wirtschaftliche Unabhängigkeit zu fördern und ihre Fähigkeit zur Anpassung an die klimatischen Herausforderungen zu stärken.

Über diese Projekte hinaus stärkt Togo seine Umweltpolitik durch strukturierende Initiativen, die darauf abzielen, seinen CO2-Fußabdruck zu verringern und die Energiewende zu beschleunigen.

  • Erneuerbare Energien: Das Land strebt an, bis 2030 50% seines Energiemixes aus grüner Energie zu gewinnen. Dieses Ziel wird von einer schrittweisen Einführung nachhaltiger Energielösungen, insbesondere in ländlichen Gebieten, begleitet.
  • Grüne Mobilität: Mit einem wachsenden Anteil an Elektrofahrzeugen, die bereits 6% des nationalen Fahrzeugbestands ausmachen, setzt Togo die nachhaltige Mobilität schrittweise auf seine Prioritätenliste.

Der Erhalt der Wälder ist ein weiterer wesentlicher Pfeiler der Umweltstrategie des Landes. Angesichts der drohenden Entwaldung hat die Regierung ein ehrgeiziges nationales Wiederaufforstungsprogramm initiiert, mit dem die nationale Waldbedeckung bis 2050 auf 30 % erhöht werden soll.

Die Ergebnisse können sich bereits sehen lassen:

  • 2022: 5 Millionen Bäume gepflanzt.
  • 2023: 2 Millionen zusätzliche Bäume
  • 2024: 9 Millionen Bäume werden gepflanzt.

Diese Bemühungen zeigen Togos Engagement, seine Klimaresistenz zu stärken und gleichzeitig eine integrative sozioökonomische Entwicklung zu gewährleisten.

Mit diesen Initiativen wird Togo zu einem Vorbild für den ökologischen Wandel in Westafrika. Durch die Verbesserung der ländlichen Infrastruktur, die nachhaltige Bewirtschaftung der natürlichen Ressourcen und die Beschleunigung der Energiereformen legt das Land den Grundstein für eine widerstandsfähige, integrative und umweltfreundliche Entwicklung.

Diese Projekte, die von internationalen Partnern wie Südkorea und der GGGI unterstützt werden, zeugen von einem starken politischen Willen, Togo zu einem führenden Land für grünes Wachstum in Afrika zu machen.

Quelle: www.republicoftogo.com


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