Kanada/Bécancour will den Bau erschwinglicher Wohnungen ankurbeln

Veröffentlicht am 22/02/2025 | La rédaction

Kanada

Mit einer Leerstandsquote von nur 0,3 % und dem Zuzug von Arbeitnehmern aus der Batteriebranche würde die Stadt Bécancour gerne mehr erschwingliche Wohnungen auf ihrem Gebiet bauen.

Die Stadt startete diese Woche eine Baustelle mit dem Namen Accès logement Bécancour, die den Bau solcher Wohnungen ankurbeln soll.

Zu diesem Zweck führt sie gemeinsam mit Partnern Studien durch, um die Bedürfnisse der Mieter besser kennenzulernen, z. B. in welchen Bereichen erschwingliche Wohnungen gebaut werden sollten und in welcher Größe und zu welchem Preis sie gebaut werden sollten.

Unser Anliegen ist es, erschwinglichen Wohnraum zu schaffen, denn es gibt eine ganze Reihe von Projekten, die bei uns stattfinden, aber leider nicht genügend erschwingliche Wohnungen, die in diese Projekte integriert werden.

Ein Zitat von Lucie Allard, Bürgermeisterin von Bécancour.

Die Tatsache, dass Wohnraum sehr teuer gemacht wird, ist eine neue Realität, die man vorher nicht kannte, meint Bürgermeisterin Lucie Allard, die in einem Interview in der Sendung Toujours le matin erklärte, dass sie mehr Daten benötige.

Die Stadt möchte auch wissen, wie sie ihre Politik anpassen kann, um den Bau von erschwinglichen Wohnungen zu fördern, und wie sie Bauträger dazu bringen kann, diese in ihre Projekte aufzunehmen.

Die Ambition der Stadt Bécancour ist es, bis 2025 mindestens zwei Immobilienprojekte zu realisieren, in denen 10 % solcher Wohnungen enthalten sind, so die Stadt in einer Pressemitteilung.

Bécancour habe 2024 mit 253 neu geschaffenen Wohnungen ein Rekordjahr bei der Schaffung von Wohnraum erlebt, betonte die Bürgermeisterin. Die Bevölkerung wuchs zwischen 2019 und 2024 um 12 %, so die Stadt.

Bei dem erwarteten Wachstum könnte die Zahl der zusätzlichen Haushalte in nur drei Jahren der Zahl der in den letzten 20 Jahren gebauten Wohneinheiten entsprechen, kurz- und mittelfristig also 2433, teilte die Stadt am Dienstag in einer Pressemitteilung mit.

Quelle: ici.radio-canada.ca


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