Frankreich/Neues zur Städtepartnerschaft zwischen Champigné und Warmond (Niederlande)
Im Zeitalter Europas bringen Städtepartnerschaften die Bürger einander näher. Die Partnerschaft zwischen Champigné (Les Hauts-d’Anjou) und Warmond besteht seit 23 Jahren. Doch 2026 trat ein neues Team an, das der Partnerschaft neuen Schwung verleihen möchte! Nach dem Besuch der Niederländer im Frühjahr sind Mitte Oktober die Einwohner von Les Hauts-d’Anjou an der Reihe, in die Niederlande zu reisen.
Am Mittwochabend, dem 9. September, trafen sich gut zwanzig Personen, die sich für die Wiederbelebung der Städtepartnerschaft engagieren, in Champigné. Mit dabei war natürlich die gesamte Führungsriege (Hubert Meslet, Vorsitzender; Christian Huet, Vizepräsident; Katia Rossignol, Sekretärin) sowie die drei gewählten Vertreter von Hauts-d’Anjou, die die Gemeinde in dieser Städtepartnerschaft vertreten (Véronique Langlais, Bürgermeisterin; Christelle Buron, stellvertretende Bürgermeisterin von Cherré; und Annie Riveneau, beauftragte Ratsmitglied). Mit großer Begeisterung stellte der Vorsitzende daher die Hauptziele dieser Städtepartnerschaft vor: erstens, diese historische Städtepartnerschaft fortzuführen, zweitens, nicht in Routine zu verfallen, und schließlich und vor allem, die Jugend erfolgreich einzubeziehen.
Nachdem er die Höhepunkte des Besuchs der Niederländer im Frühjahr (Besuch des Tatin-Museums, gemeinsames Bankett mit der Partnerstadt Le Freu, Mittagessen in einer Höhlenkellerei) und eine kurze, zufriedenstellende Finanzbilanz gezogen zu haben, konzentrierte sich der Großteil der Diskussion auf die für den 16. bis 19. Oktober geplante Reise nach Warmond. Nach der langen Busfahrt in der Nacht von Freitag auf Samstag werden die Teilnehmer in den Gastfamilien empfangen, um sich auszuruhen, bevor ein Überraschungsprogramm auf sie wartet…
Die Jugend einbeziehen
Derzeit haben sich 27 Teilnehmer gemeldet, aber weitere Anmeldungen sind noch möglich. Die Kommunikation mit den Niederländern verläuft stets fröhlich und reibungslos, da viele perfekt Englisch und einige auch Französisch sprechen – man muss also kein Niederländisch (eine nicht gerade einfache Sprache) beherrschen, um teilzunehmen!
Auf die Frage nach zukünftigen Projekten erklärte Hubert Meslet: „Mein Wunsch ist es, junge Menschen einzubeziehen. Warum nicht Auszubildende, indem wir vielleicht ein gemeinsames Projekt rund um den Pflanzenbau finden, da dieser Bereich eine gemeinsame Stärke des Anjou und der Niederlande ist.“ Eine gute Idee, ganz sicher!
Quelle: www.ouest-france.fr/


