Frankreich/Die Städtepartnerschaft Prades Kitzingen sucht eine neue Generation
Am Montag, dem 24. November, wurde im Garten des Wasserhauses der Rebstock gepflanzt, den der Bürgermeister von Kitzingen, Stefan Güntner, gestiftet hatte.
Vom 17. bis 22. September reiste eine Delegation des Partnerschaftskomitees Prades Kitzingen, angeführt von seinem Vorsitzenden Maxime Ferrer, nach Bayern, um die 40-jährige Freundschaft zwischen den beiden Städten zu feiern. Auf dem Programm stand alles, was den Charme einer lebendigen Städtepartnerschaft ausmacht: Besuch der hübschen mittelalterlichen Stadt Iphofen und ihres Knauf-Museums, Entdeckung des Hauses der Jugend und der Familie, Spaziergang am Mainufer, Einführung in das Rudern Rudern, Weinkeller, Abendveranstaltung mit einer polnischen Delegation und Einweihung des renovierten Sportzentrums in Sickergrund.
Der Höhepunkt des Aufenthalts war der offizielle Abend zum 40-jährigen Jubiläum in der ehemaligen Synagoge von Kitzingen mit einem Konzert der Musikschule, Reden, dem Austausch von Geschenken ... und vor allem einer starken Erinnerung: diese Städtepartnerschaften sind nach dem Krieg entstanden, um Frieden zu schaffen, nicht in großen Reden, sondern in Begegnungen zwischen Bürgern.
Eine symbolische Weinrebe
Bei dieser Gelegenheit überreichte der Bürgermeister von Kitzingen, Stefan Güntner, Maxime Ferrer eine symbolische Weinrebe, ein Bild für eine Verbindung, die Wurzeln schlägt, wächst und Früchte trägt. Am Montag, dem 24. November, fand dieser Rebstock seine Heimat: Er wurde vom Bürgermeister von Prades, Yves Delcor, umgeben von den Mitgliedern des Partnerschaftskomitees, im Garten des Wasserhauses gepflanzt. "Eine gute Tat, die diese Städtepartnerschaft stärkt. In diesen komplizierten Zeiten ist eine Erinnerung an die Solidarität wichtig", betont Yves Delcor, der sich freut, dass dieses Symbol im Herzen der Stadt Wurzeln geschlagen hat.
Quelle: www.lindependant.fr/


