Burkina: Moringa-Bauern in forstwirtschaftlichen Praktiken geschult

Veröffentlicht am 03/08/2023 | La rédaction

Burkina Faso

Im Rahmen der Umsetzung seines Projekts mit dem Titel: "Nachhaltiges Management der Insektenschädlinge von Moringa oleifera: Forstwirtschaftliche Praktiken und Verwendung von wässrigen Extrakten aus lokalen Pflanzen" hielt das Nationale Institut für Umwelt und Agrarforschung (INERA) am Montag, den 31. Juli 2023, in der Stadtgemeinde Sapouy (Provinz Ziro und Region Centre-ouest) einen Schulungsworkshop für Moringa-Bauern aus Burkina Faso ab.

In einem vollbesetzten Saal trafen sich Persönlichkeiten aus dem ländlichen Raum, die sich aus etwa 20 Vereinen, Gruppierungen und Genossenschaften zusammensetzten, aus der akademischen Welt sowie aus der Forschung, um sich über die Moringa-Frage auszutauschen.

Die Zeremonie wurde von der Forschungsleiterin und Koordinatorin des Projekts, Dr. Madjelia Somé/Dao, geleitet. Sie ergriff das Wort und leitete die Veranstaltung. Zunächst ging sie auf den Kontext ein, in dem der Workshop stattfindet, und erläuterte die Vorteile von Moringa für das Leben und seinen sozioökonomischen und ökologischen Beitrag. Im Rahmen des Projekts sollen pflanzengesundheitliche und forstwirtschaftliche Techniken zur Bekämpfung von Moringa-Schädlingen entwickelt und gleichzeitig die Erträge an Früchten und Blättern gesteigert werden.

In diesem Sinne wurden mehrere Vorträge gehalten, unter anderem über Moringa und Geschäftsmöglichkeiten sowie über forstwirtschaftliche Praktiken, die den Ertrag steigern können.

Laut der Koordinatorin hatten die Produzenten so die Möglichkeit, sich über die Halbzeitergebnisse des Projekts auszutauschen. Diese Ergebnisse, die aus experimentellen Studien im bäuerlichen Umfeld hervorgegangen waren, betrafen die Techniken der Dichte, des Schnitts und der geeigneten Methoden zur Sammlung der Blätter und ihre Auswirkungen auf den Ertrag.

Auf der Grundlage ihrer Ergebnisse und für eine intensive Produktion empfahlen die Forscher den Produzenten, eine Dichte von 200.000 Pflanzen pro Hektar und einen Schnitt (ein ganzer Schnitt der Pflanze) 25 cm über dem Boden zu bevorzugen, um durchschnittlich 21 g Blattbiomasse pro Pflanze zu erhalten.

Es ging auch darum, die Moringa-Branche besser zu organisieren und die Forschung zu anderen Aspekten der Produktion zu vertiefen, um den Anforderungen des lokalen, subregionalen und internationalen Marktes gerecht zu werden. Nur so könne die Moringa-Branche eine strahlende und nachhaltige Zukunft haben, so die Direktorin abschließend.

Quelle: lefaso.net/


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